Ehemaliges Kapuzinerkloster

Frag 1 - 5

Besitzer: Stadtgemeinde Klausen
Besichtigung: Die öffentlichen Einrichtungen (Stadtmuseum, Bibliothek) sind zu den vorgesehenen Öffnungszeiten zugänglich, Kirche und Kreuzgang können während des Rundganges durch das Stadtmuseum besichtigt werden. Der Garten und der Aufstieg zum Kapuziner-Berg sind frei.

Während seines Bestehens hatte das Klausner Kapuzinerkloster eine zentrale Stellung für die Glaubenswelt und für die Seelsorge. 1972 wurde es aufgelassen und der Stadtgemeinde Klausen zum Kauf angeboten. Die Räumlichkeiten dienen heute kulturellen und sozialen Zwecken.

Das Kloster geht auf eine Stiftung der spanischen Königin Maria Anna von Neuburg - Pfalz zurück und wurde 1698 auf Bitten ihres Beichtvaters Gabriel Pontifeser, eines gebürtigen Klausners, errichtet.

Die Kirche, ein typischer Kapuzinerbau, wurde 1699 erbaut und 1701 geweiht. Über dem Eingangsportal (außen) sieht man die Statue des hl. Felix von Cantalice und zwei Engel,  die die Insignien des spanischen Königshofes halten. Im Inneren sind die Altarbilder von Paolo Pagani und Stefano Maria Legnani beachtenswert.